Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, konnten sowohl das Berliner als auch das Brandenburger Bauhauptgewerbe im Februar 2008 ihren baugewerblichen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat erheblich steigern.
So habe das Berliner Bauhauptgewerbe im Februar einen baugewerblichen Umsatz von 116,3 Millionen Euro realisieren können. Damit übertreffe diese Summe den Umsatz des Vorjahresmonats um fast drei Viertel. Im Februar habe der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten mit 14.118 Euro deutlich über dem Vorjahresniveau von 8.458 Euro (66,9 %) gelegen. Der Auftragseingang liege mit einem Volumen von 49,7 Millionen Euro erheblich unter dem Vorjahreswert (–61,2 %).Das Brandenburger Bauhauptgewerbe habe im Februar 2008 den baugewerblichen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,8 Prozent auf 116,4 Millionen Euro steigern können. Größten Anteil am guten Ergebnis habe der Wohnungsbau mit einem Zuwachs von 52 Prozent. Der Auftragseingang mit einem Volumen von 127,5 Millionen Euro liege um 14,4 höher als vor einem Jahr, wozu insbesondere die Aufträge im öffentlichen Hochbau mit einem Plus von knapp 360 Prozent beigetragen hätten.Bei den tätigen Personen in den auskunftspflichtigen Berliner Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten habe mit 8.234 Beschäftigten ein Anstieg von 3,7 Prozent gegenüber Februar 2007 verzeichnet werden können; die Bruttolohn- und Gehaltssumme sei um 13,3 Prozent auf 20,2 Millionen Euro gestiegen. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden (0,7 Mio.) sei im arbeitstäglichen Vergleich um 11,6 Prozent angewachsen.Im Land Brandenburg sei bei den tätigen Personen in den auskunftspflichtigen Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten mit 15.745 Beschäftigten ein Rückgang von 2,1 Prozent gegenüber Februar 2007 zu verzeichnen gewesen. Die Bruttolohn- und -gehaltssumme sei um 0,9 Prozent auf 31,1 Millionen Euro gestiegen, die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden (1,4 Mio.) um 4,3 Prozent.