BAUEN IN BRANDENBURG: BAUANTRÄGE KOMPLETT IM INTERNET ABRUFBAR

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Auf dem Weg zur Umsetzung seines umfassenden eGovernment-Masterplans, mit dem möglichst viele Behördendienstleistungen via Internet verfügbar gemacht werden sollen, ist Brandenburg einen weiteren Schritt vorangekommen: Seit dem 26. Juni sind die für Bauvorhaben nötigen Antragsformulare in neuer Version online abrufbar und können direkt ab PC aufgefüllt werden. Die ausgefüllten Anträge sind bei den zuständigen unteren Bauaufsichtsbehörden (den Kreisverwaltungen oder Bauämtern der kreisfreien Städte) einzureichen. Die elektronische Vorlage ist jedoch noch nicht möglich, da es bisher kein bundesweit einheitliches, anerkanntes und überprüftes, sicheres Verfahren für die sogenannte "Online-Unterschrift" gibt. Alle Formulare sind aber online, d. h. direkt am Computer auszufüllen. Hinweistexte und festgelegte Pflichtfelder erleichtern das Ausfüllen. Es wird erwartet, dass sich durch vollständiger ausgefüllte Bauanträge die Bearbeitungszeiten verkürzen werden. Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung arbeitet gemeinsam mit den unteren Bau-aufsichtsbehörden in Oberhavel und Potsdam in einer Projektgruppe zur Weiterentwicklung des "elektronischen Baugenehmigungsverfahrens". Die neuen Formulare gelten ab sofort und können unter www.mir.brandenburg.de in der Rubrik "Planen und Bauen" ("Bauvorlagen") abgerufen werden. Selbstverständlich kann weiterhin wie bisher der Antrag von Hand ausgefüllt und bei der unteren Bauaufsicht eingereicht werden.Das Projekt "BauenOnline" ist eines von 21 Leitprojekten der Landesregierung zur Einführung von "eGovernment" in Brandenburg, um die Effizienz und Transparenz der Regierungsarbeit und der Verwaltung zu erhöhen und mehr Bürgerservice zu erreichen. Ziel ist es, möglichst viele Dienstleistungen online verfügbar zu machen.