Beim Rundgang durch das nun vollständig modernisierte Stadtquartier machte sich auch die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, ein Bild: "Schon von außen ist sichtbar, was degewo hier geleistet hat. Es wurde behutsam modernisiert und dabei dem Denkmalschutz die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wertet das Quartier noch einmal auf."
Aufgrund der umfangreichen Arbeiten gerade bei der Strangsanierung konnten die Mieter während der Maßnahme nicht in ihren Wohnungen bleiben. Das hat die Modernisierung an diesem Standort zu einer besonderen Herausforderung gemacht: In den vergangenen zwei Jahren lebten mehr als 375 Mieter für jeweils sechs Wochen in Umsetzungswohnungen. Das war auch für die Mitarbeiter im degewo-Kundenzentrum eine besondere logistische Herausforderung: In Spitzenzeiten musste das Kundenzentrum bis zu 150 Appartements gleichzeitig anmieten. Die Mitarbeiter führten unzählige Mietergespräche in extra eingerichteten Sprechstunden und organisierten die Umzüge und Einlagerungen des Mobiliars.
Die sanierten Wohnungen werden sehr gut angenommen. Der Leerstand liegt aktuell bei 2,7 Prozent und wird sich im kommenden Jahr vermutlich bei nur einem Prozent einpegeln. degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka: "Das erleben wir überall, wenn wir modernisieren: Die Wohnungen sind anschließend heiß begehrt." Der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter bei Neuvermietungen liegt am Alboinplatz bei 6,62 Euro und entspricht vergleichbaren Mieten im Quartier. Neben den Wohnungen wurden übrigens auch die Außenanlagen und die Vorgärten wieder hergestellt. "Unsere Bemühungen haben sich sichtbar gelohnt: Die Alboinhöfe erstrahlen in neuem Glanz", freut sich Frank Bielka.
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