Ausstellungseröffnung zum Architektenwettbewerb in Potsdam

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Zum ersten Mal seit 15 Jahren entsteht im Bornstedter Feld wieder öffentlich geförderter Wohnungsbau. Die ProPotsdam hat zur Bebauung des neuen Quartiers „Am Schragen“ im Karree Reinhold-Schneider-Straße, Georg-Hermann-Allee und Jochen-Klepper-Straße einen EU-weiten Realisierungswettbewerb durchgeführt. Nach der Auswahl der Teilnehmer erarbeiteten neun Architekturbüros aus dem gesamten Bundesgebiet Entwürfe für den Bau von 156 bis 192 Wohnungen mit bis zu 12.133 Quadratmetern Wohnfläche. Ziel war es, die wirtschaftliche Ausnutzung des Grundstücks, eine kostenoptimierte Bauweise sowie eine hohe städtebauliche sowie Freiraum- und Architekturqualität miteinander zu verbinden. Nach derzeitiger Planung soll mit der Realisierung des Bauvorhabens im Frühjahr 2017 begonnen werden.

Die Wettbewerbsjury hat unter Vorsitz des Architekten Prof. Christian Rapp, Mitglied des Gestaltungsrates der Landeshauptstadt Potsdam, folgende Architekturbüros prämiert:

  • Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, Berlin (1. Preis)
  • BE Berlin GmbH, Berlin (2. Preis)
  • Gutheil und Kuhn Architekten, Potsdam (3. Preis)

An der Ausstellungseröffnung am 16. Dezember nahmen neben den Preisträgern, Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, ProPotsdam-Geschäftsführer Horst Müller-Zinsius, Mitglieder des Preisgerichts, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ProPotsdam sowie die interessierte Öffentlichkeit teil.

„In den nächsten Jahren sollen 500 Sozialwohnungen neu entstehen. Dies ist ein wichtiger Bestandteil unserer Wohnungspolitik, den die ProPotsdam hier umsetzt. Damit schaffen wir preiswerten Wohnraum. Ich freue mich, dass wir nach 15 Jahren im Bornstedter Feld wieder öffentlich geförderte Wohnungen realisieren.“, sagt Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Neben der Einhaltung des für öffentlich geförderten Wohnungsbau wichtigen Kostenrahmens waren im Hinblick auf die städtebauliche und architektonische Gestaltungsqualität, Funktionalität und Nutzungsqualität vielfältige Anforderungen an die Lösungen der Bauaufgabe gestellt. Der Wettbewerb lieferte uns wichtige Ideen und Anregungen. Es wurden jedoch nicht alle Planungsziele erreicht, so dass entsprechend der Komplexität der Aufgabe Überarbeitungen notwendig sind. Im Ergebnis werden Impulse für unseren Beitrag zum Wohnungsbau für Potsdam geliefert“, so Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH.

Die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse ist vom 17. Dezember 2015 bis zum 29. Januar 2016 im Foyer der ProPotsdam, Pappelallee 4, zu sehen. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127