ZwischenWelten fokussiert sich auf eine niedrigschwellige Prävention von Gewalt- und Radikalisierungstendenzen bei jungen Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen und bei jugendlichen Inhaftierten.
Im Zentrum der kreativen Workshops innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern wird die Tradition des Geschichtenerzählens als Medium der Identitätsfindung und Reflexion aufgegriffen. Gemeinsam entdecken die Teilnehmer*innen ihre ganz persönlichen Geschichten, sie diskutieren diese untereinander und bringen sie zu Papier. Danach werden die Geschichten je nach Fähigkeiten und Interessen mit Kunstformen wie Schreiben, Film, Graffiti, Zeichnungen, Theater oder Rap umgesetzt. Im letzten Schritt teilen die Teilnehmer*innen diese Gedanken und Impressionen mit einem Publikum und es erfolgt ein Feedback, auch an die Teilnehmer hinter Gittern. Damit schließt sich der Kreis.
Die Ausstellung im Abgeordnetenhaus von Berlin präsentiert nun die Ergebnisse der Module Heimat, Träume und Masken.
„Aufs Papier gebracht erzählen sie von Ängsten, Sorgen, Wünschen und Visionen.
Die Zeilen werden laut und fordern ein Gegenüber,
jemanden, der zuhört, nachfragt und reagiert.“
>>> ZwischenWelten <<<
» Vernissage: 06. März 2018 | 18:30 Uhr
» Ausstellung: 07. - 22. März 2018 | 9 – 18 Uhr
» Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
(S+U-Bahnhof: Potsdamer Platz, Bus: M 29, M 41, M 48, M 85, 200)
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