Rund 2.500 Besucher haben die Ausstellung "Heimat Großsiedlung – 50 Jahre Gropiusstadt" gesehen, die in der Kreuzberger Forum Factory zu Ende gegangen ist. Vom 22. Oktober bis zum 25. November waren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven des Neuköllner Quartiers präsentiert worden. Veranstalterin degewo zog eine positive Bilanz.
"Vor allem die Pläne zur Weiterentwicklung der Gropiusstadt haben großes Interesse hervorgerufen. An einem Modell und den vielen Schaubildern hat es immer wieder lebhafte Diskussionen gegeben", sagte degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka.400 neue Wohnungen Bis zu 400 Wohnungen will die degewo in der Gropiusstadt neu bauen. Die Potenziale sind in einem städtebaulichen Gutachterverfahren ermittelt worden. Die beteiligten Architekten Prof. Bernd Albers, Prof. Regine Leibinger und Prof. Christoph Mäckler präsentierten ihre ganz unterschiedlichen Ansätze erstmals in einer Ausstellung. Die Neubaupläne für die Großsiedlung standen auch im Mittelpunkt einer zweitätigen Fachtagung. Am 1. und 2. November hatten 250 Architekten, Stadtplaner und Politiker über die Potenziale der Siedlung diskutiert. Ein begleitender Katalog, der im Nicolai Verlag erschienen ist, kann auch nach Abschluss der Ausstellung bezogen werden. Auf 272 reich bebilderten Seiten schildern Wissenschaftler, politisch Verantwortliche und Experten ihre Ansichten zu Großsiedlung allgemein und zur Gropiusstadt. ISBN-Nr.: 978-3-89479-738-6. Weitere Informationen zu diesem Thema: www.degewo.de.
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