Vom 23. April bis zum 22. Mai präsentiert eine Ausstellung des Genossenschaftsforums e.V. im Lichthof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erstmals im Gesamtüberblick das Konzept des genossenschaftlichen Wohnens in Berlin.
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und sich wandelnder Wohnungsmärkte ist die Idee des genossenschaftlichen Wohnens wieder aktuell geworden. Genossenschaften können auf umfangreiche Erfahrungen und Kompetenzen beim Wohnen in der Gemeinschaft sowie die Kraft der Gruppenselbsthilfe verweisen und haben Modellcharakter auch für weniger begünstigte Bewohnergruppen und Stadtquartiere.Die Ausstellung des Genossenschaftsforums e.V. spannt den Bogen von den ersten Visionen der Gründungszeit vor mehr als 120 Jahren über die reformerischen Leistungen der Weimarer Republik bis zu Antworten auf aktuelle wohnungswirtschaftliche Herausforderungen.Wesentlicher Ausgangspunkt ist, den ganzheitlichen Ansatz des genossenschaftlichen Bauens, Wohnens und Lebens auf den verschiedenen Ebenen – architektonisch, ökonomisch, soziokulturell und alltagsgeschichtlich – darzustellen. Im historischen Rückblick zeigt sich die Wandlungsfähigkeit der genossenschaftlichen Idee, nicht nur qualitätsvollen Wohnraum für die Mitglieder bereitzustellen, sondern auch demokratische Mitbestimmung und Gemeinschaftsorientierung in den Mittelpunkt zu rücken.Die Ausstellung wird am 22. April um 18.00 Uhr im Beisein der Staatssekretärin für Stadtentwicklung, Hella Dunger-Löper, eröffnet und soll in der Folgezeit durch weitere Berliner Bezirke wandern. Erster Ausstellungsort ist der Lichthof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Am Köllnischen Park 3 in 10179 Berlin-Mitte. Ansprechpartner beim Genossenschaftsforum e.V. sind Barbara von Neumann-Cosel und Renate Amann, Tel. 030 302 38 24 oder E-Mail an info@Berliner-Genossenschaftsforum.de.