AUSLÄNDISCHE BEVÖLKERUNG GING 2009 UM 33.000 PERSONEN ZURÜCK

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Das Ausländerzentralregister (AZR) wies am Jahresende 2009 rund 6,69 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Dabei waren Staatsbürger von 186 der insgesamt 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in Deutschland vertreten. Gegenüber 2008 ist die Zahl der ausländischen Bevölkerung damit um um 32.800 Personen zurückgegangen (– 0,5%). Dieser Rückgang betraf am stärksten die türkische Bevölkerung. Ihre Zahl hat gegenüber dem Vorjahr um 30.300 Personen (– 1,8%) abgenommen und lag Ende 2009 noch bei 1,66 Millionen.Die Entwicklung bei der Bevölkerung mit einem Pass eines EU-Mitgliedslandes war uneinheitlich: Einer zunehmenden Zahl von Staatsbürgern aus Rumänien (+ 10.600), Bulgarien (+ 7.900) und Polen (+ 4.700) stand eine abnehmende Zahl aus Griechenland (– 9.100) und Italien (– 5.700) gegenüber. Insgesamt hat die Zahl der EU-Staatsangehörigen in Deutschland um 6.400 zugenommen (+ 0,3%). Prozentual gesehen war der Zuwachs aus Bulgarien (+ 14,6%) und aus Rumänien (+ 11,3%) am höchsten.Im Laufe des Jahres 2009 sind 412.400 ausländische Personen nach Deutschland zugezogen oder wurden hier geboren, 9.000 mehr als im Jahr zuvor. Gleichzeitig haben 312.000 ausländische Personen das Land verlassen oder sind verstorben, 4.200 Fälle mehr als im Vorjahr. Rund 133.200 Personen sind aus anderen Gründen wie zum Beispiel durch Einbürgerung aus dem Register ausgeschieden, 3.700 mehr als ein Jahr zuvor.80 Prozent aller ausländischen Personen in Deutschland hatten am Jahresende 2009 einen europäischen Pass, 35 Prozent einen der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Weitere 29 Prozent kamen aus den drei Kandidatenländern der Europäischen Union (Türkei, Kroatien, Mazedonien), zwölf Prozent aus Asien, vier Prozent aus Afrika und drei Prozent aus Amerika.

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