AUSGEZEICHNET: GUBENS "TREFF AM SCHILLERPLATZ"

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Die Gubener Wohnungsgesellschaft mbH (GuWo) ist am 26. Februar für ihren "Treff am Schillerplatz" mit dem Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" ausgezeichnet worden. Mit viel Engagement wurde hier ein Nachbarschaftstreff speziell für Senioren geschaffen. "Durch Freizeitgestaltung und Beratung haben die Senioren noch mehr Motivation, in ihrem angestammten Wohngebiet zu bleiben", so die Jury in ihrer Begründung. "Zusammen mit ihren Partnern hat die GuWo hier aktiv Verantwortung für die gute Nachbarschaft in Obersprucke übernommen", so Dr. Wolfgang Schönfelder, Leiter der BBU-Landesgeschäftsstelle Potsdam. Dadurch würden alten Menschen Perspektiven in ihren vertrauten Quartieren geboten: "GuWo und Stadt haben hier auf die Herausforderung des domgrafischen Wandels reagiert."  "Ich beglückwünsche die GuWo herzlich zu dieser Auszeichnung", so Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg. "Das Projekt zeigt, dass die brandenburgischen Wohnungsunternehmen nicht nur gute Bestandsverwalter sind, sondern auch viel für das Zusammenleben in den Städten tun. Dadurch machen sie die Stadtteile noch lebenswerter und halten die Menschen in ihrer Heimat." Günter Schneider, Geschäftsführer der GuWo: "Die Verleihung des Gütesiegels ist für uns eine schöne Bestätigung für unseren Einsatz. Wir freuen uns, dass die Menschen gern in unserem Treff am Schillerplatz kommen und unsere Angebote angenommen werden." Das Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" wird monatlich vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) und dem Infrastrukturministerium an ein märkisches Wohnungsunternehmen vergeben. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Stadterneuerung und Stadtumbau umfassen mehr als den Abriss dauerhaft nicht mehr benötigter Wohnungen, sondern auch die Aufwertung bestehender innerstädtischer Wohnquartiere. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Vertretern von Innenstadtforum Brandenburg, dem Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), BBU und Infrastrukturministerium. Infrastrukturminister Dellmann hat die Schirmherrschaft übernommen. "TREFF AM SCHILLERPLATZ" – DIE GUWO IM EINSATZ FÜR EINE LEBENSWERTE NACHBARSCHAFTYoga-Stunden, Töpferkurse, Kaffeeklatsch oder Tanzen im Mai: Das Freizeitangebot im "Treff am Schillerplatz" ist reichhaltig. Dazu gibt es noch viele Beratungsangebote zu den Themen des Seniorenlebens. Eingerichtet wurde der Gemeinschaftstreff für Senioren von der Gubener Wohnungsgesellschaft mbH (GuWo) und ihrem Partner, den Gubener Sozialwerken mbH (GSW), in einer ehemaligen Sparkassen-Filiale. "Neben den Treffen zum Reden, Spielen und Kaffeetrinken werden auch unsere sozialen Beratungsangebote und unsere Internet-Schulungen speziell für Senioren gerne angenommen", berichtete GuWo-Geschäftsführer Günter Schneider. Monatlich zähle der Treff im Durchschnitt 250 bis 350 Besucher.  Der Seniorenanteil sei in Obersprucke mit fast 50 Prozent der Haushalte hoch. Schneider: "Deshalb wollten wir uns überlegen, wie wir diese Gruppe dabei unterstützen könnten, so lang wie möglich ein abwechslungsreiches und selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung zu führen." Im Mittelpunkt der Angebote stehe deshalb die Selbständigkeit in Gemeinschaft. 2005 wurde deshalb per Fragebogen erhoben, was den Bewohnern im Stadtteil besonders wichtig sei. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse seien die sozialen sowie die Beratungsangebote entwickelt worden. "Die Beratungsangebote umfassen Gesundheits- und Fitnesstipps und Fragen rund um die Pflegeversicherung, aber auch zum seniorengerechten Umbau von Wohnungen", erläuterte Schneider. Der eingeschossige Gewerbebau im Wohngebiet Obersprucke wurde durch den "Treff am Schillerplatz" in die Nachbarschaft integriert. Schneider: "Hierüber sind wir besonders froh, weil diese Fläche sonst leer stehen würde. So aber bereichert sie das Straßenbild." GuWo und GSW mussten vor der Einrichtung des Seniorentreffs das Sparkassen-Mobiliar ausbauen und die Räume neu streichen lassen. "Dann haben wir neue Sitzgruppen, eine Küche und eine Musikanlage eingebracht. Dank unserer Kooperation können wir den Senioren aus der Nachbarschaft jetzt in zwei Beratungsräumen und einem großen Saal viel bieten", so Schneider weiter. Als Projektpartner teilen sich GuWo und GSW die Kosten für den 2006 eröffneten Nachbarschaftstreff. Während die GSW das Personal stellt, trägt die GuWo Miete und Betriebskosten.