AUF DER ZIELGERADEN

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Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Rathenow realisiert in diesem Jahr mit dem Wohnquartier Curlandgärten das größte Modernisierungsprojekt in ihrer Geschichte. Die zu modernisierenden 96 Wohnungen in dem Areal von der Potsdamer Straße 1-4 über die Havelberger Straße 4-8 bis zur Curlandstraße 37 werden nach Bauabschnitten von September bis zum Dezember 2011 an die Mieter übergeben. Am 2. Juli ludt das Unternehmen alle Interessierten zu einem Musterwohntag ein, über den Stand des Modernisierungsprojektes zu informieren. Mit dem Projekt wird die im Jahr 2009 begonnene Modernisierung der Altbau- und Gründerzeitbestände in der nördlichen Stadtmitte Rathenows abgeschlossen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt rund 18 Millionen Euro. Die Investitionen werden im Rahmen der GenerationengerechtModInstR, der AufzugsR und des KfW-Programms Energieeffizient Sanieren mit Eigenmitteln, Baudarlehen der ILB, Krediten der KfW und Städtebaufördermitteln finanziert. Mit dieser Investitionsstrategie wurden zugleich die Voraussetzungen geschaffen, im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost den aufgrund des Bevölkerungsrückgangs notwendigen Rückbau von Wohnraum zu beschleunigen. Die KWR beabsichtigt nun, den Rückbau von Wohnungen im kommenden Jahr abzuschließen. So leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag für die dringend gebotene Konsolidierung des Wohnungsmarktes der Stadt. Die in der Sanierungskonzeption des Unternehmens beschlossene Objektstrategie ist dann im Wesentlichen umgesetzt.Eckdaten der Objektstrategie:In den Altbauten befanden sich vor der Modernisierung 294 Wohnungen. Mit der Modernisierung entstanden 254 generationengerechte Wohnungen, die alle nach der gültigen Energieeinsparverordnung modernisiert wurden. 49 Wohnungen werden mit Aufzügen erschlossen. Im neuen Quartier Curlandgärten entstehen zwei rollstuhlgerechte Wohnungen. 242 der 254 Wohnungen haben einen Balkon oder eine Loggia. Bis zum Jahr 2012 wird die KWR im Rahmen des Stadtumbaus Ost über 1.600 Wohnungen rückgebaut haben.Zur Objektstrategie des Unternehmens gehört auch die Einbindung privater Investoren in den Stadtumbau durch den Verkauf von sanierungsbedürftigen Wohnhäusern vorrangig aus der Gründerzeit. In Straßen wie der Schopenhauer, der Bahnhof-, der Brandenburger und der Großen Milower Straße, der Paracelsus oder der Spandauer Straße ist sichtbar, wie die Sanierungen privater Eigentümer zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen. Auch den Verkauf von Wohnhäusern wird die KWR im Wesentlichen im kommenden Jahr abschließen.Ein neues Projekt ist dann die Modernisierung der Wohnbebauung am Märkischen Platz.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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