Dies erklärte das Vorstandsmitglied des Verbandes der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw.), Hans-Joachim Ruhland. Das Programm sei ein Erfolg. Ruhland betonte, dass "die Verstetigung der bisherigen Rahmenbedingungen des Stadtumbaus von existenzieller Bedeutung für die Unternehmen" sei.
Die 206 Mitgliedsunternehmen des vtw. hätten im Zeitraum 2002 bis 2007 in Thüringen bereits mehr als 30.000 Wohnungen abgerissen. Das seien mehr als zwei Drittel aller für den Rückbau vorgesehenen Wohnungen. Bis zum Jahr 2010 sollten weitere 15.000 Wohnungen folgen. "Eine erste eigene Prognose des vtw. geht davon aus, dass damit die Leerstandsquote zum 31.12.2007 auf 11,4 % gesenkt werden konnte. Ohne Abriss würde sie bei deutlich über 20 % liegen", so Ruhland. Trotz aller Erfolge des Stadtumbauprogramms müsse jedoch ab dem Jahr 2010 mit einer zweiten Leerstandswelle gerechnet werden. Die Thüringer Wohnungswirtschaft fordere daher die Fortsetzung der Förderung des Stadtumbaus auch über 2009 hinaus. "Eine Fortführung des Stadtumbaus, eine Flankierung des demografischen Wandels durch die Bundes- und Landespolitik, ist auch künftig unabdingbar", unterstrich Ruhland. Nur so erhielten die Wohnungsunternehmen als wesentliche Akteure des Stadtumbaus die erforderliche Planungssicherheit.