Am Jahresende 2008 lebten im Freistatt Sachsen rund 4.192.700 Menschen. Das waren 27.500 bzw. 0,7 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Damit ist der Bevölkerungsrückgang im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert geblieben.
Bevölkerungszuwächse verzeichnen nach Auskunft des Statistischen Landesamtes nur noch die Kreisfreien Städte Dresden und Leipzig. Beide profitierten von deutlichen Wanderungsgewinnen. Dresden weist darüber hinaus seit 2006 sogar eine leicht positive Geburtenbilanz auf. In Leipzig wurden dagegen weiterhin mehr Sterbefälle als Geburten registriert. In der Kreisfreien Stadt Chemnitz verstärkte sich dagegen der Bevölkerungsrückgang von 0,3 auf 0,5 Prozent.In den zehn Landkreisen des Freistaates ging die Bevölkerungszahl um 1,1 Prozent (-33.400 Einwohner) weiter zurück. Den geringsten Bevölkerungsverlust innerhalb der Landkreise konnte mit -0,7 Prozent der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge verbuchen. Weniger als ein Prozent der Bevölkerung verloren auch die Landkreise Leipzig (-0,8 %) und Meißen (-0,9 %).Über dem Durchschnitt lag der Bevölkerungsverlust der Landkreise Mittelsachsen und Nordsachsen (jeweils -1,2 %) sowie Erzgebirgskreis, Bautzen und Vogtlandkreis (jeweils -1,3 %). Den höchsten Rückgang (-1,4 %) verzeichnet der Landkreis Görlitz.