ARBEITSMARKTDATEN DES MONAT MÄRZ FÜR BERLIN UND BRANDENBURG

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Sowohl in Berlin als auch in Brandenburg folgt die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt dem Bundetrend und lässt gegenüber dem Vormonat eine leichte Entspannung erkennen. In Berlin liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 19,4 Prozent, in Brandenburg mit 20,1 Prozent nur unwesentlich höher. Im März 2005 sank in Deutschland die Zahl der Arbeitslosen leicht um 41.000. Sie habe damit ihren Zenit überschritten, wertete Bundeswirtschaftsminister Clement die Entwicklung. Er gehe davon aus, dass die Arbeitslosenzahl trotz der seit Januar zusätzlich erfassten 380.000 Arbeitslosen aus der Sozialhilfe noch im Frühjahr unter die 5 Millionen-Marke sinken und diese in Zukunft auch nicht mehr erreichen werde.Brandenburg konnte von diesem Rückgang partizipieren: Hier waren im März fast 6.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als noch im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um einen halben Prozentpunkt auf 20,1 Prozent. Insgesamt waren 269.599 Arbeitslose gemeldet, 139.613 von ihnen bezogen Arbeitslosengeld II. Die Situation sei nach wie vor angespannt, aber der Rückgang der Arbeitslosen bereits im zweiten Monat in Folge stimme zuversichtlich, kommentierte Arbeitsministerin Ziegler. Es sei nun wichtig, die Förderkomponente von Hartz IV voll zum Laufen zu bringen. Neben der Schaffung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung und ABM müssten verstärkt auch Maßnahmen mit einem engen Bezug zur Wirtschaft eingesetzt werden, die dem Ziel dienten, die Arbeitslosengeld-II-Bezieher in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln.Auch in Berlin ging im März die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen gegenüber dem Vormonat leicht zurück. Die Statistik vermeldet mit 328.476 Arbeitslosen eine Quote von 19,4  Prozent, im Februar waren es noch 2.619 Personen bzw. 0,8 Prozent mehr. Demgegenüber waren Ende März bei den Arbeitsagenturen 14.065 offene Stellen gemeldet. Arbeitssenator Wolf führte als Ursache hierfür die typische Frühjahrsbelebung an. Die Unternehmen würden wieder reguläre Arbeitsplätze schaffen. Dies würde angesichts der schwachen Nachfrageseite jedoch nicht ausreichen, um die Konjunktur nachhaltig zu stärken. Er forderte deshalb, Jobs mit niedrigem Einkommen attraktiver machen, indem  man die Sozialabgaben aus Steuermitteln finanziere. Durch eine solche Freistellung einfacher Tätigkeiten von den Sozialbeiträgen ergäbe sich Spielraum zur Erhöhung der Nettoeinkommen und zur Senkung der Arbeitskosten für die Unternehmen.