Am 30. November gab die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg die Arbeitslosenzahlen des Monats November bekannt. Nach diesen waren im November bundesweit 3,995 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren rund 90.000 weniger als einen Monat zuvor, was die Arbeitslosenquote von 9,8 auf 9,6 Prozent sinken ließ. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 536.000. An dieser positiven Entwicklung konnten sowohl Berlin, als auch Brandenburg partizipieren.
In Berlin waren im November 270.543 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat und auch gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Aktuell sind 6.665 Berliner weniger arbeitslos als im Oktober und 27.942 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent und lag damit um 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.Dies mache deutlich, dass der Aufschwung der Wirtschaft auch in Berlin zu mehr Beschäftigung auf dem regulären Arbeitsmarkt führe und dass die Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik immer mehr Arbeitssuchenden zugutekommen, wertete Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner die Entwicklung. Auch im Land Brandenburg ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gesunken. Gegenüber dem Jahresbeginn reduzierte sie sich um 47.219 auf 204.343 Personen. Das waren 2.874 weniger als im Vormonat und 12.963 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank von 15,6 auf 15,3 Prozent. Eine positive Entwicklung nahm auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. So waren im August in Brandenburg mit 712.600 Arbeitnehmern 8.835 mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt, als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen ist hingegen die Arbeitslosigkeit bei den über 55-Jährigen. Im Vergleich zum November 2005 erhöhte sich ihre Zahl um 1.540.Vor diesem Hintergrund begrüßte Arbeitsministerin Ziegler die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte "Initiative 50plus" als einen wichtigen Beitrag, ältere Arbeitnehmer wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Brandenburg werde zukünftig weiter Mittel der Arbeitsförderung, die zum großen Teil aus dem Europäischen Sozialfonds stammen, zur Unterstützung älterer Arbeitsloser einsetzten.