ARBEITSMARKT BERLIN-BRANDENBURG: ARBEITSLOSIGKEIT GEHT AUCH IM MÄRZ ZURÜCK

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In Berlin und Brandenburg waren im März insgesamt 441.737 Arbeitslose gemeldet, 8.850 weniger als im Vormonat und 50.712 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote in der Region lag mit 14,6 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter der des Vormonats und um 1,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 16,3 Prozent. In Berlin waren im März 248.243 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 4.047 weniger als im Februar. Gegenüber dem Vorjahr gab es in Berlin 26.264 weniger Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Prozentpunkte auf 14,7 Prozent und lag um 1,6 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 16,3 Prozent. Auch im März bewegte sich die Arbeitslosenquote besonders in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf (10,1 %) und Tempelhof-Schöneberg (11,6 %) klar unter dem Berliner Durchschnitt. Deutlich darüber lagen die Bezirke Neukölln (19,8 %), Friedrichshain-Kreuzberg (19,4 %) und Mitte (17,6 %).Im Land Brandenburg lag die Arbeitslosenquote bei 14,3 Prozent, eine Abnahme gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte, gegenüber dem Vorjahreswert (16,4 %) um 2,1 Prozentpunkte. Die Zahl der Arbeitslosen sank auf 193.494. Das sind 4.803 oder 9,3 Prozent weniger als im Februar. In Potsdam-Stadt und Mittelmark war die Arbeitslosenquote mit 8,7 bzw. 9,1 Prozent besonders niedrig. Nicht mehr im einstelligen Bereich, aber dennoch weit unter dem Durchschnitt lagen die Landkreise Dahme-Spreewald (10,3 %) und Teltow-Fläming (11,5 %). Dagegen verzeichnete der Landkreis Uckermark mit 21,6 Prozent die höchste Arbeitslosenquote Brandenburgs. In den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster betrug die Quote 19,3 bzw. 19,1 Prozent.Nach den Angaben der Bundesagentur für Arbeit lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Berlin-Brandenburg um 37.300 über der des Vorjahres. Der Zuwachs an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung innerhalb des letzten Jahres liegt bei 2,1 Prozent.Bundesweit hat die Zahl der Arbeitslosen um 110.000 auf 3.507.000 abgenommen. Der Rückgang durch die beginnende Frühjahrsbelebung ist üblich, so ergibt sich saisonbereinigt eine Abnahme um 55.000. Gegenüber dem Vorjahr gab es im März 617.000 Arbeitslose weniger.