ARBEITSMARKT BERLIN-BRANDENBURG: 51.000 WENIGER ARBEITSLOSE ALS VOR EINEM JAHR

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In Berlin und Brandenburg waren im Januar insgesamt 451.394 Arbeitslose gemeldet, 30.908 mehr als im Vormonat und 51.482 weniger als vor einem Jahr. Mit 14,9 Prozent lag die Arbeitslosenquote in der Region im Januar um einen Prozentpunkt über der des Vormonats und um 1,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 16,7 Prozent. Auf Berlin entfielen 252.320 Arbeitslose. Das sind 13.976 mehr als im Dezember. Gegenüber dem Vorjahr waren in Berlin 27.938 Menschen weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 15 Prozent und lag um 1,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf bewegte sich die Arbeitslosenquote mit 9,7 Prozent weiter deutlich unter dem Berliner Durchschnitt. Klar darüber lagen die Bezirke Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg mit einer Quote von je 20,1 Prozent.In Brandenburg lag die Arbeitslosenquote bei 14,7 Prozent, eine Zunahme gegenüber dem Vormonat von 1,2 Prozentpunkten, gegenüber dem Vorjahreswert (16,7 %) um zwei Prozentpunkte. Die Arbeitslosenzahl stieg auf 199.074. Das sind 16.932 oder 9,3 Prozent mehr als im Dezember. In Potsdam-Stadt und Mittelmark lag die Arbeitslosenquote mit 9,3 bzw. 9,7 Prozent besonders niedrig. Dagegen verzeichnete der Landkreis Uckermark mit 22,4 Prozent die höchste Arbeitslosenquote. In den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster betrug die Quote 20 bzw. 19,9 Prozent.Nach den Angaben der Bundesagentur für Arbeit lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Berlin-Brandenburg um 44.400 über dem Vorjahreswert. Im November waren 1.817.700 Personen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen tätig. Eine positive Beschäftigungsentwicklung im Vergleich zum Vorjahr gibt es vor allem im Unternehmensdienstleistungssektor einschließlich Zeitarbeit bzw. Arbeitnehmerüberlassung, aber auch im Gesundheitswesen und im Verarbeitenden Gewerbe.In ganz Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen um 253.000 auf 3.659.000 gestiegen. Eine Zunahme ist saisonbedingt üblich, jedoch war der aktuelle Anstieg schwächer als im Durchschnitt der beiden Vorjahre. Im Vorjahresvergleich ergibt sich eine Abnahme der Arbeitslosenzahl um 625.000. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,7 Prozent.