ARBEITSKREIS STADTSPUREN ERNEUERT RAHMENVERTRAG ZUM HAUSSTROM MIT DER EWP

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Die Wohnungsunternehmen des Potsdamer Arbeitskreises StadtSpuren haben einen neuen Rahmenvertrag über den Bezug von Hausstrom mit der EWP abgeschlossen. Die EWP hatte den seit drei Jahren gültigen Vertrag aufgrund der veränderten KWK-Umlage und der Erhöhung der EEG-Umlage gekündigt und ein an angepasstes Angebot unterbreitet. Gemeinsam mit dem BBU wurde das Angebot geprüft, mit den Angeboten der Konkurrenz verglichen und nach abschließenden Verhandlungen angenommen. Ein Plus für den Klimaschutz: Künftig kommt die Hälfte des Hausstroms aus erneuerbaren Energien. Der neue Vertrag gilt für drei Jahre, ist aber jährlich kündbar. Der neue Preis für den Bezug von Hausstrom liegt demnach unter dem 2011 geltenden Grundversorgungspreis der EWP. Hausstrom dient der Versorgung von technischen Hausanlagen, wie etwa Treppenlicht oder Aufzug, und macht nur einen geringen Teil der  Betriebskosten aus. "Aber auch kleine Beträge summieren sich am Ende zu beachtlichen Summen. Aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Umlagen aus dem EEG-Gesetz ist jedoch der neue Preis der EWP für uns nach genauer vorheriger Prüfung vertretbar", so Ulf Hahn, der Vorsitzende des Arbeitskreises StadtSpuren: "Mit dem erhöhten Ökostromanteil ist es uns mit Hilfe des BBU außerdem gelungen, einen Mehrwert auszuhandeln und einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten."Die Vereinbarung für den gemeinsamen Bezug von Hausstrom, an der neben den Unternehmen des Arbeitskreises StadtSpuren auch weitere Potsdamer Genossenschaften beteiligt sind, geht auf eine Initiative des Arbeitskreises aus dem Jahre 1999 zurück. In den damaligen Verhandlungen, die ebenfalls gemeinsam mit dem BBU geführt wurden, gelang es, die Kosten ab dem Jahr 2000 gegenüber den alten Konditionen um bis zu 50 Prozent zu reduzieren. Bis heute ist es durch den Rahmenvertrag gelungen, inzwischen nicht mehr vermeidbare Kostensteigerungen abzupuffern.Im Arbeitskreis StadtSpuren kooperieren derzeit sieben Potsdamer Wohnungsunternehmen auf verschiedenen Themenfeldern. Sie verfügen mit rund 32.000 Wohnungen über fast 40 Prozent aller Mietwohnungen in Potsdam. Neben dem kommunalen Unternehmen GEWOBA wirken in StadtSpuren die sechs Genossenschaften GWG Bauverein Babelsberg, Gewoba eG Babelsberg, Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft, Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956, Wohnungsbaugenossenschaft 1903 und Wohnungsgenossenschaft "Karl Marx" Potsdam mit.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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