KWG-Geschäftsführer, Roland Osiander informierte seine Gäste in einer kurzen Darstellung zur Situation auf dem Wohnungsmarkt, der Entwicklung des Wohnungsbestandes, zum Stand des Stadtumbaus und zu weiteren aktuellen Fragen im Einzugsgebiet.
Demnach sinkt die Einwohnerzahl im Einzugsgebiet der KWG auch weiterhin, allerdings nicht mehr so stark wie noch vor 20 Jahren. Eine generelle Trendumkehr ist durch Heimkehrer, vermehrter Geburten und Asylbewerber im Gegenzug zum Sterbeüberschuss, der Altersstruktur geschuldet, auf lange Sicht hinaus nicht zu erkennen.
Ein weiteres wichtiges Thema war der notwendige Abriss von bisher 4.210 Wohnungen im KWG-Bestand. Trotz Rückbau betrug der Leerstand Ende 2019 noch 12,7 Prozent und verursachte damit der KWG erhebliche zusätzliche Kosten und Aufwendungen. Von den vom Rückbau betroffenen Mietern gelang es der KWG ca. 80 Prozent im Bestand zu halten.Mit dem Umzug in voll- oder teilsaniertemWohnraum und deutlich höherem Standard bei der Wohnungsausstattung verbesserte sich die Wohnsituation für die Mieter.
2020 stellen die KWG und das Tochterunternehmen BMA rund 15 Millionen Euro für Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der ca. 7.300 Wohnungen zur Verfügung. Mit hohen Qualitätsansprüchen und energetischen Maßnahmen gelingt es der KWG immer besser, den Wohnungsbestand der Nachfrage anzupassen und langfristig zu sichern.
Kathrin Mölneck Leiterin der BBU-Außenstelle Frankfurt (Oder)/Cottbus hatte das Treffen für die Mitglieder inhaltlich vorbereitet. Weitere Punkte auf der Tagesordnung waren: Zahlen und Fakten rund um die soziale Wohnungswirtschaft in Brandenburg und ihre Herausforderungen in der Zukunft, Strukturwandel, Erfahrungsaustausch zum Einbau der Rauchwarnmelder, Homeoffice der Mitarbeiter der Wohnungsunternehmen sowie die Auswirkung der Pandemie
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