Das vor einigen Monaten auch in Berlin und Brandenburg aufgetretene Problem gefälschter Mietbescheide hat sich nun offenbar ausgeweitet: Derzeit verschicken Betrüger bundesweit gefälschte Stromrechnungen mit dem Absender "Stadtwerke GmbH", in denen die Stromkunden aufgefordert werden, eine Nachzahlung auf ein bestimmtes Konto zu leisten.
Wie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnt, erwecken die Rechnungen den Anschein, dass es sich um eine normale Stromnachzahlung handelt, da auch eine Verbrauchsabrechnung sowie ein vorgefertigter und ausgefüllter Überweisungsträger beiliegt. Die angegebene Telefon- und auch Telefaxnummer ist jedoch nicht erreichbar und die Rechnungen entsprechen nicht dem Erscheinungsbild der normalen Stadtwerkerechnung. Der BBU rät seine Mitgliedsunternehmen dringend, derzeit eingehende Stromrechnungen genau zu überprüfen. Es muss immer die richtige Kundennummer sowie der tatsächliche Name des Unternehmens genannt werden und unter den angegebenen Kontaktdaten auch das Servicecenter der Stadtwerke erreichbar sein. Im Zweifelsfall sollten sich die Kunden zuerst mit dem Servicecenter ihres Stadtwerkes vor Ort in Verbindung setzen, bevor eine solche Stromnachzahlung überwiesen wird. Darüber hinaus sollte geprüft werden, ob diese Warnung auch an die Mieter kommuniziert werden kann.
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