20 JAHRE HELLERSDORF - EINE BERLINER ERFOLGSGESCHICHTE

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Pünktlich zum Hellersdorfer Stadtjubiläum brechen im so genannten Grabenviertel moderne Zeiten an. Die Komplettsanierung von 1.850 Wohnungen ist abgeschlossen. Ein 40-Millionen-Projekt! Rund 4.000 Bewohner können sich freuen – über nachgerüstete Aufzüge und Balkone, über neue Wohnungsgrundrisse, über modernisierte Bäder und Küchen. Mit der Übergabe des 600. Mietergartens und einem großen Mieterfest wurde am 2. Juni in Hellersdorf gefeiert. Das Zeremoniell bei der Übergabe des 600. von der STADT UND LAND/WoGeHe in Hellersdorf angelegten Mietergartens war hochkarätig besetzt. Denn Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin, Bezirksbürgermeister Dr. Uwe Klett, STADT UND LAND/WoGeHe-Geschäftsführer Rudolf Kujath und Rosenkönigin Fritzi spendeten noch ein paar Rosenstöcke. Ein gelungener Auftakt zum großen Mieterfest, zu dem fast die gesamte Rathaus-Prominenz, Mitglieder des Bundestages und des Abgeordnetenhauses, viele Firmenvertreter und auswärtige Besucher gekommen waren. Bei Musik, Tanz und allerlei Schmackhaftem aus Küche und Keller konnten sie auch einen Blick in die Kiezbroschüre werfen, die die STADT UND LAND/WoGeHe zum Hellersdorfer Stadtjubiläum aufgelegt hat. Ein wichtiges Kapitel darin ist natürlich das "nagelneue" Grabenviertel.     Pünktlich zum 20. Geburtstag des ehemaligen Bezirks brechen im Grabenviertel moderne Zeiten an. Die Komplettsanierung von 1.850 Wohnungen ist abgeschlossen. Ein 40-Millionen-Projekt! Rund 4.000 Bewohner können sich freuen – über nachgerüstete Aufzüge und Balkone, über neue Wohnungsgrundrisse, über modernisierte Bäder und Küchen. "Unser Ziel bestand darin", so STADT UND LAND/WoGeHe-Geschäftsführer Rudolf Kujath, "marktgerecht zu sanieren. Das betrifft vor allem den Umbau in 2- und 3-Zimmer-Wohnungen." Hier sei die Nachfrage besonders hoch und könne nicht immer abgedeckt werden. Die Wohnung nach Maß sei gefragt, unabhängig davon, ob ihre bauliche Hülle nun aus gebrannten Ziegeln oder Betonfertigteilen besteht. In den bisher sanierten Quartieren gingen die Leerstände nach den Worten von Kujath kontinuierlich zurück. Am Branitzer Platz zum Beispiel sind von etwas über 20 Prozent zwei Prozentpunkte übrig geblieben.Nach den Worten von Senator Sarrazin ist das Grabenviertel jetzt eine wirklich gute Adresse – wie andere sanierte und modernisierte Quartiere in Hellersdorf auch. Der Finanzsenator wünschte den Mietern des Grabenviertels und denen, die hoffentlich noch zahlreich dazu kommen werden, viel Freude an ihren komfortablen, von viel Grün umgebenen Wohnungen. "Hier zeigt sich augenfällig", so Sarrazin, "dass eine Großsiedlung wie Hellersdorf unbestreitbare Qualitäten hat!" Die spürbare Aufwertung des Viertels, so Sarrazin, sei auch im Interesse des Landes Berlin: "Als Eigentümer der Wohnungsbaugesellschaften wollen wir natürlich, dass diese schwarze Zahlen schreiben. Und dafür ist es wichtig, dass ihre Wohnungen für die Mieter auch attraktiv sind."             Die Optik des Quartiers besticht durch ein neues, frisches Design. Alle Fassaden - wärmegedämmt und dank neuer Balkone, vieler breiter Fensterfronten und der Aufzüge mit einem zum Teil ganz individuellen Profil – wurden überwiegend in ein freundliches Weiß "getaucht". Hier und da sieht man ein paar Terrakotta-farbene Hausvorsprünge und Leibungen. Ein besonderes Augenmerk galt auch den Außenanlagen im Grabenviertel. Die STADT UND LAND/WoGeHe beließ es nicht bei der Rekultivierung der hausnahen Flächen, die von den Bauarbeiten beeinträchtigt worden sind. Es wurde auch um- und neu gestaltet. Vor allem weiß blühende Sträucher und Stauden kamen in den Boden. Die Ansprüche der Planer: ausreichend Licht und Sonne, viel Ruhe und anspruchsvolle Vegetation. Statistisch gesehen kommen hier auf jeden Haushalt 50 Quadratmeter Grünfläche. Das Projekt in Zahlen Investitionsvolumen: 40,3 Mio. Euro 12 Aufzüge 405 neue Balkone rd. 3.000 neue Fenster 471 Grundrissänderungen (25%) 221 modernisierte Leerwohnungen (12%) rund 85.000 Quadratmeter Wärmedämmung rund 23.500 Quadratmeter Fliesen 1.159 Heizkörper 4.356 Armaturen1.452 Badewannen, Waschtische und Toilettenbecken rund 134.450 Meter Kabel rund 20.970 Meter Rohre