Die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 saniert dort zunächst 11 Blöcke mit insgesamt 468 Wohnungen – die meisten davon barrierearm. Die Stadt Eberswalde wertet unter anderem ihre öffentlichen Flächen auf und organisiert den Fluss von Fördermitteln nach Eberswalde. Die stellt das Land Brandenburg aus der Städtebau- und Wohnraumförderung bereit. Die Kooperation ist zunächst für fünf Jahre angelegt. Danach möchte die Genossenschaft weitere Wohnblöcke sanieren.
„Mit dieser Kooperationsvereinbarung gibt es erstmals eine echte Perspektive für das Brandenburgische Viertel und damit Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus“, sagt 1893-Vorstand Guido Niehaus. Gemeinsam mit Vorstand Volker Klich steuert er die Genossenschaft seit 2016/2017. Die Wiederbelebung von BRAND.VIER, wie die 1893 ihr Projekt nennt, ist das erklärte Ziel für die nächsten zehn Jahre. Denn hier hält die 1893 die meisten Wohnungen – derzeit allerdings mit 25 Prozent Leerstand.
„Die Kooperationsvereinbarung ist das Ergebnis der vergangenen drei Jahre. Wir haben unsere Genossenschaft neu ausgerichtet und mit guten Ideen bereits viel Leerstand abgebaut“, sagt 1893-Vorstand Volker Klich. „Das wollen wir nun auch für BRAND.VIER erreichen und das Viertel zu einem modernen und beliebten Eberswalder Stadtteil machen. Sanieren allein reicht da nicht. Auch das Wohnumfeld müssen wir anpacken. Unsere Vision vom lebens- und liebenswerten Viertel hat Stadt und Land überzeugt. Wir freuen uns über diesen Vertrauensvorschuss und haben nun Planungssicherheit für die nächsten fünf Jahre.“
Fotos: Thomas Matena
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