Das Web 2.0 und Social Media für Wohnungswirtschaftler: Die 17. BBU-Tage standen in diesem Jahr ganz im Zeichen der digitalen Welt. Mit insgesamt rund tausend Gästen an drei Tagen wurde in diesem Jahr erneut eine Rekordbeteiligung gemessen – beredter Ausweis der hohen Wertschätzung, der sich diese größte wohnungswirtschaftliche Fachtagung der Hauptstadtregion erfreut. In Vorträgen und Workshops ließen sich die Teilnehmer von Experten und Praktikern zu den Möglichkeiten neuer Kommunikationsformen inspirieren. Mit dabei war auch wieder politische Prominenz.
Wie erreiche ich noch mehr Kundenbindung, wie stärke ich die Identifikation meiner Mieter oder Mitglieder mit meinem Unternehmen, welche Chancen bietet mir das Internet dazu bzw. wie nutze ich sie? Solche Fragen standen vom 5. bis 7. März 2012 bei "Genossenschaftstagen" und "Wohnungswirtschaftlichen Tagen" im Mittelpunkt. Angesichts des hoch aktuellen Themas war das Interesse an dieser größten wohnungswirtschaftlichen Fachtagung der Hauptstadtregion auch in diesem Jahr wieder enorm. "Wir werden dem Hotel einen Anbau empfehlen", scherzte BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern denn auch bei ihren Schlussworten."Social Media gehört dazu"In ihrem Impulsvortrag zur Eröffnung der BBU-Tage unterstrich Kern: Gerade auch die Wohnungswirtschaft als besonders kommunikationsintensive Branche kommt an einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Thema Social Media nicht vorbei. Ob in der Kommunikation mit bestehenden oder potenziellen Kunden, aber auch unternehmensintern oder bei der Ansprache von Nachwuchskräften – "die Einsatzmöglichkeiten sind zahlreich und erfolgversprechend."Treffpunkt von Politik und Wirtschaft'Neben Geschäftsführern, Vorständen und Fachbereichsleitern der BBU-Mitgliedsunternehmen konnte der Verband zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft begrüßen. Dazu zählten u. a. Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger, Vorstandsmitglied der Investitionsbank Brandenburg Jaqueline Tag und GASAG-Vorstandsmitglied Andreas Prohl. Die Länderparlamente waren u. a. durch Andreas Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Wohnen im Abgeordnetenhaus von Berlin, Dr. Manuel Heide, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses im Abgeordnetenhaus von Berlin, Ludwig Burkardt, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, sowie Elisabeth Alter, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und Landwirtschaft im Brandenburger Landtag, vertreten. GdW-Präsident Axel Gedaschko gehörte ebenso zu den Gästen wie sein Amtsvorgänger Lutz Freitag.Reichhaltiges ProgrammDie Gäste erwartete ein so vielfältiges wie abwechslungsreiches Programm. Neben den Fachbeiträgen boten Pausen sowie der traditionelle "Genossenschaftsabend" und der "Abend der Wohnungswirtschaft" ergiebige Gelegenheit für einen direkten Austausch unter Kollegen. Nicht nur die Teilnehmerzahlen, auch die von den Unternehmen vergebenen Bewertungen bestätigen das Format "BBU-Tage": Auch in diesem Jahr erhielten das Gros der Referenten, Veranstaltungsort und Verpflegung wieder Spitzennoten.BBU-Wettbewerb 2012: Minister und Senator gratulierenAnregungen direkt aus der wohnungswirtschaftlichen Praxis gab es zudem in Gestalt der Preisträger des "BBU-Wettbewerbs 2012". Unter dem Motto "Kundenfindung und Kundenbindung im Internet" waren die 359 BBU-Mitgliedsunternehmen aufgerufen, sich mit ihren Ideen rund um das Web zu präsentieren.Die Jury des BBU-Wettbewerbs 2012 hatte die Preise in diesem Jahr unter 19 Beiträgen zu vergeben. Bei den Genossenschaften gab es dabei sogar zwei erste Preise: Die "eG Wohnen 1902" aus Cottbus und die "Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG". Den zweiten Platz errang in dieser Kategorie die "Wohnungsbaugenossenschaft Neues Berlin eG", den dritten Platz erhielt die "Fortuna Wohnungsunternehmen eG".Bei den Wohnungsgesellschaften ging der erste Preis an die WBM-Wohnungsbaugesellschaft Mitte mbH. Den zweiten Preis erhielt die Wohnbau Prenzlau mbH, Preis Nummer drei ging an die GEWOBAG aus Berlin. Den besonderen Stellenwert dieser Auszeichnungen zeigten die Glückwunsch-Pressemitteilungen sowohl von Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller als auch Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger. Als Preis ließ der BBU noch bei der Preisverleihung für jedes der ausgezeichneten Unternehmen jeweils einen kurzen Filmbeitrag zur Auszeichnung erstellen – zum Einsatz in ihren sozialen Netzwerken. Das Angebot des BBU wurde von den Preisträgern gerne angenommen.Wie verliefen "Genossenschaftstage" und "Wohnungswirtschaftliche Tage"? Lesen Sie mehr dazu in den nächsten BBU-Nachrichten! Mit dabei: Fotostrecken zu den drei Tagen.
Ansprechpersonen