15 JAHRE FÜR BERLIN: THIES-MARTIN BRANDT ALS VORSTANDSMITGLIED DER DEGEWO-GRUPPE VERABSCHIEDET

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15 Jahre stand Thies-Martin Brandt an der Spitze der DEGEWO, heute DEGEWO-Gruppe, dem größten kommunalen Wohnungsunternehmen der Hauptstadt. Am 15. Oktober beendete er seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied, bleibt dem Unternehmen aber als Berater verbunden. Er wird weiterhin das Investitionsvorhaben Alexanderstraße betreuen, das er mit aus der Taufe gehoben hat. Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat Thies-Martin Brandt die Wohnungswirtschaft in Berlin entscheidend mit geprägt. Seine enge Beziehung zur jetzigen Hauptstadt reicht bis ins Jahr 1982 zurück, damals wurde er Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Neue Heimat. Bis 1989 krempelte er die Strukturen in dem gewerkschaftseigenen Unternehmen um, dann wurde das Land Berlin Eigentümer. Nach einem Jahr als Direktor einer Versicherung in Hamburg zog es ihn zurück nach Berlin. Im Oktober 1990 trat der Architekt und Diplom-Kaufmann als Vorstand in die DEGEWO ein. In den turbulenten Nachwende-Jahren löste er für das städtische Unternehmen zahlreiche schwierige Aufgaben. Neben dem Erwerb der KÖWOGE und der WBG Marzahn sind die zahlreichen Bauprojekte wie in Falkensee, Potsdam, Altglienicke und am Alexanderplatz sowie die Bestandsentwicklung in der Gropiusstadt, in der Schlangenbader Straße und im Wedding hervorzuheben.Thies-Martin Brandt setzte immer auf das Gespräch mit den Mietern und förderte ein engagiertes Stadtteilmanagement. Dabei ging die DEGEWO in der Berliner Wohnungswirtschaft oft neue Wege und stellte die Kundenorientierung in den Vordergrund. Als „jüngsten“ Erfolg kann Thies-Martin Brandt den Abschluss des größten Stadtumbau-Ost-Projektes der Hauptstadt - der „Ahrensfelder Terrassen“ - verbuchen. Hier  erkannte Brandt die Zukunftschancen für Plattenbausiedlungen wie in Marzahn. In hartnäckigen Verhandlungen mit dem Senat konnte er die „Ahrensfelder Terrassen“ – die inzwischen als kleine Modellstadt gelten – durchsetzen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, würdigte das scheidende DEGEWO-Vorstandsmitglied mit folgenden Worten: „Thies-Martin Brandt hat die Umsetzung der DEGEWO-Ziele stets mit Konsequenz und Nachdruck verfolgt. Er ist ein streitbarer und zugleich konstruktiver Partner, der letztendlich auch immer die Eigentümerinteressen des Landes Berlin im Auge hatte. Ich habe von ihm manchen guten Rat erhalten.“