125 Jahre Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft: Zum Jubiläum kehrt der Bienenkorb zurück

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Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG (1892), feierte am 9. März 2017 ihren 125. Geburtstag. Mit diesem Tag kehrte auch der Bienenkorb an die Hauseingänge zurück. Anlässlich des Jubiläums hat der Bildhauer Reinhard Jacob den Bienenkorb neu interpretiert. Das Bild des fleißigen Bienenstaates gilt in der 1892 seit ihren Gründerjahren als Symbol für die Mitglieder, die die Genossenschaft tragen. Und so ist der Bienenkorb an den Hauseingängen der Genossenschaftshäuser der ersten Dekaden in unterschiedlichen Formen zu finden.

„… und dann betrachtet die Fülle süßen Honigs und bedenkt, daß all dieser Reichtum aus winzigen Beiträgen der einzelnen Bienchen entstand und daß er sich erhielt und wuchs, weil der Bienenstaat zu sparen versteht“. (Auszug aus dem Hausblatt der 1892 im Jahre 1901)

Foto (©1892/MN): links 1892-Vorstandsmitglied Thorsten Schmitt, rechts Bildhauer Reinhard Jacob

Der erste neue Bienenkorb ist am 3. März 2017 feierlich am preisgekrönten Neubau in der Schwyzer Straße 1, 13349 Berlin, neben der 1892-Welterbe-Siedlung Schillerpark, enthüllt worden. Unter den Gästen waren der Bildhauer Reinhard Jacob und Prof. Bruno von Bruno Fioretti Marquez Architekten, Vorstand und Aufsichtsratsmitglieder und auch Hausbewohnern.

Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft eG hat rund 6 800 Wohnungen in fast allen Bezirken Berlins, über 14 000 Mitglieder und seit 1995 wieder eine Spareinrichtung. Sie ist Besitzerin zweier Siedlungen, die zum UNESCO-Welterbe der klassischen Moderne gehören: Siedlung Gartenstadt Falkenberg und Siedlung Schillerpark. Die Siedlungen stehen für die soziale Aufbruchsstimmung der 1920er Jahre, für eine neue Architektur und eine neue, solidarische Gesellschaft.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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