1000 NEUE WOHNUNGEN FÜR POTSDAM

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Angesichts der anhaltend guten Nachrage auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt planen die Pro Potsdam GmbH, in der die GEWOBA aufgegangen war, und die Wohnungsgenossenschaft "Karl Marx" umfangreiche Neubau-Aktivitäten. Wie die Märkische Allgemeine Zeitung kürzlich berichtete, wird allein die Pro Potsdam GmbH in den kommenden fünf bis zehn Jahren bis zu 2.000 Wohnungen errichten. Das Investitionsvolumen belaufe sich auf 120 Millionen Euro, Fördermittel würden dabei nicht eingesetzt. So wolle das Unternehmen bereicht im kommenden Jahr im Bornstedter Feld auf 25.000 Quadratmetern etwa 100 Wohnungen als 4-Geschosser errichten.Auch die Wohnungsgenossenschaft "Karl Marx" Potsdam e.G. hat, wie ihr Vorstand Ulf Hahn der Zeitung berichtete, bereits konkrete Neubaupläne in der Schublade. Vorgesehen seien Innenbebauungen von Wohnhöfen mit Fünf- bis Sechsgeschossern. Auch hier seien keine Fördermittel vorgesehen. Trotzdem wolle man mit den Mieten deutlich unter 7,00 Euro kalt pro Quadratmeter Wohnfläche bleiben. Mit dem Bau der ersten Häuser wolle die Genossenschaft in 2007 beginnen, innerhalb von sieben Jahren soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen werden. Positiv hätten Horst A. Müller-Zinsius, Sprecher der Geschäftführung der Pro Potsdam GmbH, und Ulf-Dietmar Hahn, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft "Karl Marx", auch auf das Ansinnen der Stadt reagiert, sich an einer Sanierung von Kindertagesstätten zu beteiligen, um den Sanierungsstau abzubauen, so die Zeitung. Unter der Voraussetzung, dass sich ein solches Vorhaben für die Unternehmen rechne, seien  Sanierungen über eine Public-Private-Partnerschaft oder die Übernahme der Kita-Gebäude über einen Erbbaupachtvertrag denkbar. Weitere Aktivitäten planen auch die anderen, im Arbeitskreis Stadtspuren zusammengeschlossenen Potsdamer Wohnungsunternehmen. So sei das Hauptsanierungsvorhaben der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft "1956" e.G., die im März ihr 50jähriges Bestehen feiert, der Wohnhof im Biberkiez, in dessen Umgestaltung eine knappe Million Euro fließen solle. Der Bauverein Babelsberg wolle sich für die Unterstützung der Goetheschule stark machen und Spender für das Gebäude zusammentrommeln. Für die erste sichtbare Aktion des Arbeitskreises in 2006 wolle die Wohnungsbaugenossenschaft "1903" Potsdam e.G. sorgen: Bereits am 27. März beginne sie, so Vorstand Johann Grulich, mit der Sanierung der Villa ihres Firmensitzes gegenüber dem Stadthaus.