10 JAHRE GEISLINGER KONVENTION

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Der 34. Tag der Immobilie 2010 an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen würdigt in diesem Jahr mit einer Tagung am 27. April 2010 die vor 10 Jahren begonnene Entwicklung der Geislinger Konvention. An dieser Entwicklung ist der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen maßgeblich beteiligt. Seit dem Jahr 2000 arbeitet der Arbeitskreis "Geislinger Konvention" mit den Betriebskostenexperten der deutschen Wohnungswirtschaft daran, Standards für den Vergleich von Strukturdaten und Betriebskosten von Immobilien zu entwickeln. Durch das Projekt wird die unübersichtliche und komplexe Situation der Betriebskosten transparent und es wird das Betriebskosten-Benchmarking auf eine wissenschaftliche Basis gestellt.Die "Geislinger Konvention" ist seit September 2007 die vertragliche Grundlage für Betriebskosten-Vergleiche von bundesweit mehr als 2,5 Millionen Wohneinheiten. Durch sie wurde eine Leistungs- und Kostentransparenz für Mieter und Vermieter möglich und die Grundlage für Optimierungsmaßnahmen geschaffen. Nähere Einzelheiten sind im Internet unter www.geislinger-konvention.de zu finden.Der BBU hat bereits seit dem Jahr 1995 eine Betriebskostendatenbank aufgebaut und kann über nunmehr fast 15 Jahre die Stabilität der unternehmensdurchschnittlichen Betriebskosten verfolgen. Um auch einen liegenschaftsbezogenen Vergleich der Betriebskosten zu ermöglichen, arbeitet der BBU seit dem Jahr 1998 mit WohnCom GmbH, Berlin, zusammen, die nicht nur das Betriebskosten-Benchmarking mit dem BBU entwickelt hat, sondern auch an der Geislinger Konvention maßgeblich mitgewirkt hat. In regelmäßigen Konferenzen der Betriebskostenexperten der Mitgliedsunternehmen des BBU werden die Ergebnisse ausgetauscht und auf Basis Betriebskosten-Benchmarking weitere Transparenzinstrumente entwickelt. So ist bereits der Müllpass bei vielen Mitgliedsunternehmen des BBU eingeführt, Energieausweise werden im Zusammenhang mit dem Betriebskosten-Benchmarking erstellt und als neues Instrument ist ein CO2-Pass in Abstimmung mit dem BBU-CO2-Monitoring in Vorbereitung.Diese Erfahrungen werden in der Tagung am 34. Tag der Immobilie am 27. April 2010 in Geislingen vorgestellt werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema "Die Wohnungswirtschaft - Nachhaltiges Geschäftsmodell und unternehmerische Verantwortung versus staatlicher Regulierung". Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. wird in einem Vortrag die Position der unternehmerischen Wohnungswirtschaft beschreiben. In einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes, Wolfgang D. Heckeler, Präsident des DDIV Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter, und dem energiepolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktionen Baden-Württemberg, Paul Nemeth MdL, wird das Thema "Nachhaltiges Geschäftsmodell und unternehmerische Verantwortung versus staatliche Regulierung" mit dem Auditorium diskutiert.Informationen zu der kostenpflichtigen Veranstaltung können abgerufen werden bei Frau Sabrina Schofer, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Studiengang Immobilienwirtschaft in 73112 Geislingen an der Steige (Telefon 07331 / 22 502, Fax 07331 / 22 500, Email: sabrina.schofer@hfwu.de).Das Programm der Tagung steht auch im Download des zur Verfügung. Donwload des Tagungsprogramms

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